Seit Beginn des neuen Schuljahres ist Johannes Hugenschmidt, vormals Abteilungsleiter, als Nachfolger von Marion Neugebauer, unser neuer stellvertretender Schulleiter. Im folgenden Interview stellt er sich kurz vor:

 

 

Frage: Seit dem 1.8.2026 bist du nun in deiner neuen Position als stellvertretender Schulleiter am MGM. Aber deine MGM-Geschichte beginnt ja schon viel früher, oder?

 

Ja, das stimmt. Das MGM kenne ich tatsächlich schon sehr lange, da ich in Müllheim geboren bin und 2007 Abitur am MGM gemacht habe. Die Stimmung an der Schule fand ich schon damals toll und für mich war klar, dass ich Lehramt studieren möchte.

Dass ich dann nach dem Referendariat am Kreisgymnasium Neuenburg meine erste Stelle 2015 hier an der Schule bekommen habe, war schon ein großes Glück!

Das schafft doch eine besondere Verbindung zur Schule, da man die Schülerseite ja aus eigener Erfahrung nur zu gut kennt.

 

Frage: Du hast hier schon ganz verschiedene Funktionen ausgefüllt – als Mathe- und Physiklehrer, als Stunden- und Vertretungsplaner, Verbindungslehrer, Personalrat, Abteilungsleiter – was reizt dich jetzt an deiner neuen Aufgabe als Stellvertreter des Schulleiters?

 

Die von dir aufgezählten Funktionen waren alle spannend und haben mir sehr viel Einblicke verschafft. Das Verbindungslehreramt hat mir super viel Spaß gemacht, vor allem die mehrtägigen Tagungen in Hasel. Mir war hier immer wichtig, dass die Schüler gehört werden und ihre Interessen sichtbar werden.

Um zu verstehen, wie unsere Schule „von innen“ funktioniert, hat mir dann die Arbeit in der Stunden- und Vertretungsplanung sowie die Abteilungsleiterstelle sehr geholfen.

An der neuen Aufgabe als stellvertretender. Schulleiter hat mich vor allem die Aussicht gereizt, noch mehr mitgestalten zu können. Ich finde es einfach wichtig, dass für uns, egal um welche Themen es geht, immer die Schüler im Mittelpunkt stehen. Ist es nicht die höchste Auszeichnung für eine Schule, wenn die Schüler gerne zur Schule kommen, sich wohl fühlen und sich einbringen möchten? Und nach Jahren gerne auf ihre Schulzeit zurückblicken? Dazu möchte ich beitragen.

 

Frage: Gibt es auch irgendetwas, das dir in deiner neuen Tätigkeit und Position vielleicht fehlen wird?

Ja, sicherlich. Mir fällt hier sofort der geringere Unterrichtsumfang ein. Da ich bisher immer relativ viele Klassen pro Jahr hatte und daher viele Schüler kannte, war man schon nah dran am Geschehen und wusste, was wo läuft.

Jetzt gibt es natürlich auch andere Aufgabenfelder, in denen man nun stärker mit Klassen und Schülern zu tun hat. Darauf freue ich mich und das wird sicherlich ein guter Ausgleich sein.

 

Frage: Wenn die gute Fee dir zwei schulische Wünsche erfüllen würde – was würdest du dir wünschen?

 

Schule ist mehr als das möglichst gute Abschneiden in Vergleichsarbeiten wie PISA.

Stattdessen würde ich mir wünschen, dass viel stärker der Blick darauf gerichtet wird, welche tollen Erfahrungen und Kompetenzen Schüler in ihrer Schulzeit sammeln, um eine starke Persönlichkeit zu entwickeln und sich später im Leben zurecht zu finden. Das kann man nicht mit PISA messen.

 

Ein zweiter Wunsch, ganz konkret. Ich möchte gerne die Schlagzeile lesen:

„Das MGM wird ausgezeichnet für die engagierte Arbeit der Schüler- Lehrer- und Elternschaft und erhält als Preis eine Klimaanlage für jedes Klassenzimmer.“

Ersteres ist nicht ausgeschlossen; Letzteres wird wohl eher ein Wunschtraum bleiben. 😊

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 

(Die Fragen stellte Dorothea Schmidt)

 

Hier geht es zum Bericht in der Badischen Zeitung am 15.09.2026.

Nach oben